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Wandertouren Leutaschtal

Die Gemeinde Leutasch liegt im 12 km langen Leutaschtal und besteht aus mehreren kleinen Ansiedlungen. Der Ursprung des Tals liegt im Gaistal und endet mit der Mündung der Leutascher Ache nach Durchquerung der Leutaschklamm (auch Geisterklamm genannt) kurz vor Mittenwald (D) in die Isar. Sehenswert im Ort ist die St. Jakobs Kapelle im Ortsteil Unterkirchen sowie das das Ganghofer-Museum in Kirchplatzl. Einkaufsmöglichkeiten finden sich im Ortsteil Weidach.

Der mächtige Wettersteinkamm grenzt das Leutaschtal nach Norden ab. Die Hohe Munde (Bild rechts) als höchste Erhebung der Mieminger Kette bietet ein imposante Aussicht und erlaubt einen Blick zur Zugspitze. Die Gipfel der Hohen Munde (Ost 2592m - West-2662m) sind für Geübte über die Rauthhütte (1605m) erreichbar.

 

Während des Urlaubs im Leutaschtal sollte ein Besuch der Geisterklamm eingeplant werden. Gerade an heissen Tagen bietet die Wanderung durch die Klamm eine kühlende Abwechslung und ein Erlebnis für die ganze Familie zugleich.

Drei Wege führen durch das Reich der Klammgeister: Der Klammgeisterweg führt entlang eines ca. 800m langen Steg durch die Klamm. Der Koboldpfad führt über das Gletscherschiff in die Klamm. Vom Mittenwald aus erreicht man den Wasserfallsteig mit Aussichtsplattform zu Wasserfall.

Erreichbar ist die Geisterklamm sowohl von Mittenwald als auch von Leutasch aus. Am Leutascher Eingang befindet sich ein grosser Parkplatz. Der Eintritt in die Klamm ist frei. Für Kinderwagen, Fahrräder oder Hunde ist die Klamm nicht geeignet. Man sollte schwindelfrei sein.

 
 
Das Gebiet um das Leutaschtal bietet abwechslungsreiche Möglichkeiten für Wanderfreunde: Alpines Wandern, Nordic Walking, Fahrradtouren oder entspanntes Wandern durch Waldgebiete ohne grosse Höhenunterschiede.

Empfehlen möchten wir einen Aufstieg zur Hohen Munde für geübte Wanderer. Nach einer Übernachtung in der Rauthhütte sollte man früh aufstehen und rechtzeit am Berg sein. Nach einem kurzen Aufstieg durch den Wald verläuft der Weg permanent unter freien Himmel. Bei Sonnenschein kann der Aufstieg zur Hohen Munde zur Qual werden.

Entlohnt wird man mit einem wunderschönen Ausblick auf das Gaistal, dem Inn oder zur Zugspitze rüber.

Unsere Wanderung führte uns bis zum Zugspitzenblick. Leider versteckte sich der Gipfel in den Wolken. Weiter wollten wir dann doch nicht hoch, da wir bereits vom Tal aus zur Rauthhütte aufgestiegen sind und ca. 600 Höhenmeter in den Beinen hatten.

 
Wandertouren Zugspitze

Eine andere Variante für Wander bietet das Zugspitzenmassiv. Natürlich ist dabei der Aufstieg zur Zugspitze das Highlight. Die erste Etappe führt durch die Höllentalklamm hinauf zur Höllentalangerhütte. Nach einer Zwischenübernachtung beginnt dann der Aufstieg zur Zugspitze. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Kondition sowie alpine Erfahrungen bilden eine wichtige Voraussetzung. Vor Beginn des mühsamen Aufstieges sollte man sich im Klaren sein, dass man von einer Vielzahl Touristen, die mit der Bahn den Gipfel erklommen haben, in Empfang genommen wird.

Wir haben uns ebenfalls für die leichtere Methode entschieden. Allerdings gehört Respekt und Anerkennung den Wanderfreunden, die es zu Fuß hochgeschafft haben. Vielleicht gehören wir ja auch mal dazu. Nicht nur die Zugspitze selbst, sondern auch das Gebiet rundrum lockt zahlreiche Wanderer heran. Der Osterfeldkopf (mit Bahn erreichbar) ist ein guter Ausgangspunkt für verschiedene Touren. Wir haben uns für die Route über das Hupfleitenjoch in die Höllentalklamm und zurück zur Alpspitzbahn entschieden. Man mag denken, es ginge ja nur bergab. Aber 1100 Höhenmeter auf felsigen Wegen entlang von tiefen Schluchten müssen auch erstmal bewältigt werden. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Ein gut gekühltes Bier in der Hütte und dann der Weg durch die Höllentalklamm zurück sorgten für Höhepunkte.