| Wandertouren Salzburger Land
Der Hochkönig mit seinen knapp 3000 Metern bildet die höchste
Erhebung in Salzburger Land. Rund um den Hochkönig findet man
ein Netz von zahlreichen Wanderwegen. Besonders der Wechsel
zwischen bewaldeten Höhen, Wiesenlandschaften und schroffen
Gebirgswanderwegen macht dieses Gebiet so reizvoll.
Das Dörfchen "Dienten" bietet sich als zentraler Ausgangspunkt
förmlich an.
Wer den Urlaub auf dem Bauernhof mag, ist bei der Familie Höring
oder bei der Familie Viehhauser wunderbar aufgehoben.
Informationen gibt es beim
Tourismusverband oder
Hochkönig. |
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Um 05.00 Uhr standen wir (die Wanderfreunde
Stefan, Jürgen und Jörg) am Parkplatz Erichhütte in 1297 m Höhe.
Es war noch dunkel und der Aufstieg begann mit einem
serpentinartigen Wanderstieg bis zum Kamin (2220 m). Die Sonne
ging hinter den Bergen auf und wir hatten einen wunderbaren
Ausblick zum Großglocknermassiv. Wir täuschten uns, als wir
dachten, wir hätten ja nur noch ca. 700 m Höhenunterschied bis
zum Gipfel. Es ging erstmal tüchtig bergab und wir stiegen
entlang der Hohen Köpfe durch ein Geröllfeld. Etwas mulmig wurde
uns, als wir nach unten schauten, denn wie leicht kann doch so
ein Geröllfeld bei falscher Steigetechnik in Bewegung geraten.
Hinauf Richtung Kummetstein begann der
schwierigste Teil des Aufstieges. Entlang eines Sattels ging es
durch mehrere Schneefelder, die ca. 800 m nach unter abfielen.
Nicht auszudenken was passiert, wenn man sich einen Fehltritt
leistet. Ein Wanderfreund, der uns von weitem grüsste, hatte
eine Spur in den Schnee gehauen und wir musste stets drauf
achten, dass wir diese Spur mir dem richtigen Fuß begannen,
sonst wurde es schwierig. |
Endlich!"
Gegen 10.00 Uhr zogen wir uns über einen Überhang und wir
standen erstaunt auf ein Schneefeld von der Größe von 20
Fußballfeldern, die Übergossene Alm. Die Sonne stand am
tiefblauen Himmel, überall Schnee und wir fühlten uns wie im
Winter. Wir klatschten in die Hände und schnauften tief durch.
Bis zum Matrazhaus war es nun nicht mehr weit und der Weg
relativ einfach. Nun standen wir endlich oben, es gab einen
Begrüßungsschnaps, einen Stempel ins Wanderbuch und eine leichte
Kost. Leider konnten wir die schöne Aussicht nicht lange
genießen, da uns noch der Abstieg bis zur Mitterfeldalm
bevorstand. Wir informierten per Handy unsere erleichterten
Freunde im Tal, dass wir es geschafft haben. |